TTCup auch 2012 ein voller Erfolg
Der Tennisschule-Tattermusch-Cup etabliert sich als oberfränkisches Turnier von Rang
 Einen festen Platz unter den oberfränkischen Turnieren hat inzwischen auch das Jugendranglistenturnier des "Tennisschule-Tattermusch-Cup" eingenommen. Bei herrlichstem Wetter zeigte sich auch die schöne Traditionsanlage des Bamberger Tennis-Clubs im Hain von ihrer besten Seite. Insgesamt waren aus ganz Süddeutschland 105 Spielerinnen und Spielern aus vier Altersklassen angetreten: U12w/m, U14w/m, U16 w/m und U18 w/m. Auch wenn die Pokale am Ende bis auf einen den TCB wieder verließen, lobte Cup-Initiator und Tennisschulen-Inhaber Andreas Tattermusch "seine" TC Jugendspieler: "Unsere Mädels und Jungs haben einen tollen Fight hingelegt und sehr spannendes Tennis geboten. Jeder von ihnen hat sich wacker geschlagen - ich denke, wir können uns auf eine tolle Jugendsaison freuen." In der Klasse U12 w erreichte die TCB-Spielerin Rebecca Knöffel das Finale und unterlag dann erst Celina Ermann vom CaM Nürnberg 2:6 / 3:6. Bei den U14 w gelang es Lena Schramm vom TCB im Viertelfinale, die an 3 gesetzte Mareike Dahm vom Sport- und Schwimmclub Karlsruhe in 3 Sätzen zu schlagen (6:4 / 4:6 / 6:4). Sie unterlag dann aber letztendlich im Halbfinale der späteren Pokalsiegerin Anna Uljanov vom MTV Bamberg knapp in drei Sätzen (3:6 / 6:4 / 6:1). In der Altersklasse U16 w verliefen Halbfinals ohne Beteiligung der Bamberger Vereine, die schließlich Stefanie Pöbel vom MBB SG Manching für sich entscheiden konnte. Jellina Thieß vom TC Bamberg gewann die Nebenrunde. TCB-Talent Hannah Glöckler stand im U18 w-Finale, doch musste sich letztendlich gegen Bettina Rothfuß vom TC Rüppurr Karlsruhe 1929 e.V. geschlagen geben (5:7 / 3:6). U12 m verlief wiederum ohne Bamberger Spieler in den Endrunden. Beni Poliak vom TSV Altenfurt gewann schließlich gegen Ben Tito Müller vom TC Weiß-Rot Coburg 6:2 / 6:1. Das in der Altersklasse U14 m an 2 gesetzte TCB-Talent Simon Kollmer gewann das Viertel- und Halbfinale kämpferisch, doch knapp in jeweils 3 Sätzen und musste sich letzendlich im Finale erst Oscar Jasko vom VTC 1892 Reichenbach mit 6:1 / 6:1 geschlagen geben. Der in U16 m an 2 gesetzte Patrick Schmitt vom TC Bamberg gewann das Halbfinale gegen seinen Teamkollegen Marcel Strickroth 6:4 / 6:4. Auch im Finale gegen Marius Ruh vom TB Erlangen blieb Schmitt souverän und trug mit 6:7 / 6:2 / 6:0 den Sieg davon. Die U18 m, wiederum ohne Bamberger in den Endspielen, gewann der an 4 gesetzte Premysl Trnka vom TC Fichtelgebirge gegen Jan Leithner von der SpVgg Jahn Forchheim 6:4 / 4:6 / 6:3. Bildbeschreibung: (v.l.n.r.) Zu sehen sind alle Finalisten U16 und U18: Marius Ruh, Jan Leithner, Bettina Rothfuß, Premysl Trnka, Patrick Schmitt, Hannah Glöckler. ©Foto: TCB ******************************* TCB auf Facebook:
Damen und Herren des TC Bamberg starten zu Hause
 Die Tennisdamen und -herren des TC Bamberg starten am Sonntag, 6. Mai, jeweils mit einem Heimspiel in die neue Saison. Sie treten als Oberfrankens beste Teams in der Bayernliga an und schlagen - bei freiem Eintritt - zeitgleich ab 10 Uhr auf der Anlage im Hain auf. Sie sind uns als Zuschauer herzlichst willkommen! Für die Herren gilt es, an den starken 2. Platz des Vorjahres anzuknüpfen und den Klassenerhalt zu sichern. Dazu sind vor allem Siege in den Heimspielen wichtig. Zum Auftakt erwartet das Team um Mannschaftsführer und Nummer 1 Andreas Tattermusch (siehe Foto) den Aufsteiger TB Erlangen. Die TC-Mannschaft muss in dieser Saison leider auf Philipp Pyiamongkol verzichten, der als Spielertrainer zum TC Hof gewechselt ist. Als neue Nummer 2 hat der Verein Dominic Hejhal verpflichtet. Auf den anderen Positionen bleibt Mannschaft unverändert mit Tattermusch, Max Hofmann, Moritz Starke, Alex Tisch und Simon Spano. Spielertrainer Tattermusch ist zuversichtlich: "Wir sind eine erfahrene und eingespielte Mannschaft. Dominic Heijhal wollte unbedingt zu uns wechseln und passt vom Charakter perfekt in unser Team. Wir wollen wie im vergangenen Jahr vor allem unsere Heimspiele gewinnen und hoffen, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben." Die Damen des TC Bamberg, die ebenfalls von Platz 2 aus starten, gehen mit einer tollen Neuverpflichtung in die neue Saison: Sophia Geier aus Burgebrach, deutsche Jugendmeisterin und aktuelle Nummer 150 der deutschen Damenrangliste, wird an Position 1 für den TC aufschlagen. Sophia Geier ist vom MTV Bamberg zum TC gewechselt. Tattermusch: "Sophia wollte unbedingt zu uns, um sich spielerisch weiterzuentwickeln. Sie wird an Position eins sehr gute Gegnerinnen haben und auch vom Training mit ihren Teamkolleginnnen profitieren. Dabei erwarten wir von ihr nicht, dass sie jedes Match gewinnt, sondern wir wollen den Weg mit jungen, entwicklungsfähigen Spielerinnen und Spielern aus der Region weiter fortführen. Sophia Geier ist eine der Topspielerinnen ihres Jahrgangs in Deutschland und wir sind sehr stolz, dass sie bei uns aufschlagen wird." Den Rest der Mannschaft bilden Spielertrainerin Jitka Schmitt, Julia Graf, Caroline Luther, Alexandra Schunk, Kim Vogt, Julia Angermann, Hannah Glöckler und Christine Graf. Zum ersten Heimspiel kommt die Mannschaft des TC Postkeller Weiden in den Hain. Jitka Schmitt: "Das erste Match ist sehr wichtig für das Selbstvertrauen und die Stimmung in der Mannschaft. Wir werden alles daran setzen, Weiden zu schlagen, um gut in die Saison zu starten." Die Spiele beginnen am Sonntag um 10 Uhr. Beide Mannschaften hoffen auf Unterstützung und eine große Zuschauerkulisse. Der Eintritt zu sämtlichen Spielen ist frei. ***************************************************** TCB auf Facebook >>>
In den Startlöchern: KROATIEN 2012
Bald geht es endlich los! Unser Kroatien-Tenniscamp erwartet uns.
Unsere diesjährige Gruppe sind 30 Personen. Wir fahren mit eigenen PKWs vom Samstag 7.4. bis Samstag 14.4.2012 nach Umag, in das 4-Sterne-Hotel Sol Umag.
Wir haben 3 Tennisplätze ab 10 bis 17 Uhr gemietet. Andi und Jitka sind die Trainer.
Wir werden viel Tennis spielen, joggen, vielleicht Beach-Volleyball spielen, im Innenpool entspannen, viel Essen, vielleicht wieder die ein oder andere abendliche Party feiern - aber auf jeden Fall viel Spaß haben. Wir können es jedenfalls kaum noch erwarten! Kroatien - wir kommen!
Patrick Schmitt unter den U14-Finalisten im 2. Babolat Junior Open
 Am Wochenende 3.-5.2.2012 spielte unser TCB-Nachwuchstalent Patrick Schmitt bei G-W Bayreuth das Turnier des 2. Babolat Open U 14. Im Halbfinale konnte er Niklas Raithel vom TC Hof mit einer Glanzleistung von 6-0, 6-1 bezwingen. Im Finale stand Schmitt dann Kai Lemstra vom TC Aschheim gegenüber. Obwohl Patrick wirklich stark gespielt hat, hat es letztendlich doch nicht zum Sieg gereicht. Den ersten Satz hatte er noch souverän 6-0 gewonnen, dann allerdings den zweiten 4-6 verloren. Nun hing alles vom Championstiebreak ab, das Patrick zunächst 9-7 geführt hatte. Trotz zweier Matchbälle musste er sich letztendlich aber denoch mit 9-11 geschlagen geben. Macht nix, Patrick - toll gespielt! Und das nächste Mal klappts dann!
Am 4.12. fand wieder das traditionelle Nikolausturnier statt. Bei Glühwein,Lebkuchen und Waffeln, die von unseren Jugendwärtinnen Angelique und Susi gemacht wurden,wurde von 10-15 Uhr in der Tennishalle gespielt.
Wie im letzten Jahr spielten Familiendoppel (Mutter-Sohn,Vater-Tochter) zusammen gegen die anderen Familien. Aufgrund der großen Nachfrage teilten Jitka und Andi die Teilnehmer in zwei Kategorien auf. In angenehemer Atmosphäre kam der Spaß nicht zu kurz und es konnten viele nette Gespräche geführt werden. Aber auch der Einsatz war bei allen Kindern klasse.
Am Ende konnte sich eine Familie in beiden Kategorien durchsetzen.In der Lebkuchenliga (für die Jüngeren)gewannen Martina und Florence Böttger und den Titel in der Glühweinliga(natürlich für die Größeren) sicherten sich Oliver und Antonia Böttger.Aber auch alle Anderen gingen nicht leer aus und konnten bei der Siegerehrung einen Schokoladennikolaus mit nach Hause nehmen.
 Große Runde beim diesjährigen Nilkolausturnier
 Ein geschickte Gruppeneinteilung sorgte für interessante Spiele
 Auf vielen Plätzen wurde gespielt
 Für das leibiche Wohl sorgten wie immer Susi, Hanna und Angelique
"Bamberg wird ein fantastischer Gastgeber sein"
Tennis-Nationalteam von Patrik Kühnen trifft im Davis Cup auf Argentinien - Gespielt wird auf Sand in der Stechert Arena
Die Stadt Bamberg freut sich auf das Sportereignis 2012: Das Davis Cup Team Deutschland trägt die Erstrundenbegegnung gegen Argentinien vom 10. bis 12. Februar 2012 in der Stechert Arena aus. Der Kartenvorverkauf startet noch in dieser Woche. "Bamberg wird ein fantastischer Gastgeber sein und mit einem begeisterten Publikum für lautstarke Unterstützung der deutschen Mannschaft sorgen", versprechen Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Werner Hipelius. Starke, selbst aktiver Tennis-Spieler und ehemaliger Vorsitzender des TC Bamberg, erwartet "eine tolle Stimmung mit einer typischen Davis-Cup-Atmosphäre".
Starke und Hipelius gratulieren Geschäftsführer Horst Feulner zu seinen erfolgreichen Verhandlungen. Der Hallenmanager hat sich gemeinsam mit OB Starke, der noch gute Kontakte zum Deutschen Tennis Bund (DTB) hat, sowie Wolfgang Heyder vom Veranstaltungsservice intensiv um Bamberg als Austragungsort bemüht. "Wir freuen uns sehr über den Zuschlag", so Feulner. Der Kartenvorverkauf startet am Freitag, 9. Dezember, im Internet (www.eventim.de). Ab Samstag, 10. Dezember, gibt es die Tickets auch beim Kartenkiosk an der Stechert Arena zu kaufen.
Alle aktuellen Spieler um Teamchef Patrik Kühnen stammen aus Franken bzw. Bayern: Florian Mayer (Weltranglistenplatz 23) und Philipp Petzschner (43) aus Bayreuth, Philipp Kohlschreiber (63), der früher für den TC Bamberg in der Bundesliga gespielt hat, stammt aus Augsburg und Doppel-Spezialist Christopher Kas (Doppel 23) ist Trostberger. Die Partien gegen Argentinien finden auf einem Sandplatz statt, der eigens für den Davis Cup in der Stechert Arena verlegt wird, wie Hallenmanager Horst Feulner betont.
Die Team-Nominierungen geben die Trainer jeweils zehn Tage vor Turnierbeginn bekannt. Die Spiele werden laut DTB am Donnerstag, 9. Februar 2012, ausgelost. Die Einzel werden am Freitag, 10., und Sonntag, 12. Februar, gespielt, das Doppel am Samstag, 11. Februar. Das aktuell Team der Argentinier - Juan Martin Del Potro (Weltranglisten-Platz 11), Juan Monaco (26), Juan Ignacio Chela (29) und David Nalbandian (64) - hat am vergangenen Wochenende (2.-4. Dezember) das Davis-Cup-Endspiel 2011 gegen Spanien verloren. Deutschland war im Viertelfinale mit 1:4 gegen Frankreich ausgeschieden.
Bamberg hat sich in den vergangenen beiden Jahren als Ausrichter von Tennis-Turnieren einen guten Namen gemacht: 2010 und 2011 wurden die Bayerischen Jugendmeisterschaften auf den Anlagen des TC Bamberg und des MTV 1860 ausgetragen und fanden großen Anklang. Im März 2007 war außerdem Tennislegende Boris Becker zu Gast in Bamberg. Bei einer Tennis-Gala bestritt er das Doppel an der Seite von Oberbürgermeister Starke gegen den Franzosen Henri Leconte und den Benefiz-Turniersieger Martin Ridler.
Mit rund 1,6 Millionen Mitgliedern ist der Deutsche Tennis Bund der drittgrößte Sportverband Deutschlands nach Fußball (6,7 Mitglieder) und Turnen (5 Millionen Mitglieder).
Auskünfte zum Thema: STADT BAMBERG, Pressestelle - Andrea Grodel Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg Tel.: 0951/87-1822, Fax: 87-1960, E-Mail: andrea.grodel@stadt.bamberg.de
TCB-Jugendturnier 24.9.11
 Zum Abschluss der Sommersaison gab es wie in den letzten Jahren wieder den großen Tag der Jugend im TC Bamberg, organisiert von der Tennisschule Tattermusch und der Jugendabteilung. Der Tag begann mit den Jüngsten und ihrem Mini-Turnier. Auch wenn der Spaß am Tennisspielen im Vordergrund stand, waren alle mit viel Ergeiz bei der Sache und es wurde um jeden Ball und Punkt gekämft. Am Nachmittag ging es dann für die Jugendlichen los! Eine "TCB-Medenspielrunde" mit insgesamt 9 4-er Mannschaften, die von unseren Trainern mit großer Rafinesse zusammengestellt wurden (erfahrene/unerfahrene, junge/ältere, männliche/weibliche Spieler wurden gemischt), bildete den äußeren Rahmen für eine sportlich interessantes und unterhaltsames Turnier. Bis zur einbrechneden Dunkelkeit wurde gespielt, um sich anschließend bei Hamburger und Gyros für die Playersnight zu stärken. Eingerahmt von einer bereits als Kult zu bezeichenden Tombola und Gesangseinlagen an der Karaoke-Anlage wurden dann auch die Sieger des Turniers geehrt. Mit insgesamt 50 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen war der Jugendtag wieder einmal ein voller Erfolg und wird auch im kommenden Jahr sicherlich zu den Highlights der Saison gehören.
Zwei Bezirkstitel für den Tennis-Club Bamberg
 TCB-Talente Kim Vogt und Simon Kollmer setzen sich bei den oberfränkischen Meisterschaften in Coburg in ihren Altersklassen durch Gleich zwei Bezirkstitel gingen bei der oberfränkischen Meisterschaft, die beim TC Weiß-Rot Coburg über die Bühne ging, an den TC Bamberg. Während Kim Vogt die Altersklasse U21 gewann, sicherte sich Simon Kollmer den Sieg in der Altersklasse U12. Als Top-Favoritin in der Königsklasse gestartet, gab sich Vogt von Beginn an keine Blöße und ließ Leonie Seidel (TC Hof) im Halbfinale nicht den Hauch einer Chance. Im Finale gegen ihre Teamkameradin Julia Angermann (TC Bamberg) tat sich Vogt zunächst schwer und musste in den Tie-Break, den sie für sich entschied. Auch im zweiten Durchgang blieb es eine Partie auf Augenhöhe, Vogt konnte sich aber absetzen und siegte schließlich mit 7:6, 6:3. Noch enger war es bei Kollmer im Halbfinale gegen den Topgesetzten Jonathan Suppelt (TC Trebgast). Kollmer fand zunächst nicht zu seinem Spiel und verlor Satz eins mit 2:6. Im zweiten Durchgang zeigte Kollmer Nervenstärke und gewann diesen mit 7:5, was den Knackpunkt bedeutete. Satz drei ging mit 6:2 klar an den Bamberger. Überraschend deutlich verlief dann das Endspiel, das Kollmer mit 6:3, 6:2 gegen den an Nummer zwei gesetzten Sascha Seebauer (TC Hof) gewann. Einen hervorragenden zweiten Platz erreichte Julian Beil (TC Bamberg) in der Altersklasse U14. Nachdem er im Halbfinale den an Nummer zwei gesetzten Benjamin Wüst (TC Hof) mit 6:3, 6:2 besiegt hatte, erwies sich Maximilian Herold (TC Hof), der seinerseits im Halbfinale gegen Tim Dinter (MTV Bamberg) gewonnen hatte` als zu stark, so dass Beil mit 0:6, 0:6 verlor. (Artikel: FT, Foto: TCB)
Philipp Piyamongkol erfolgreich bei 12. Sport-Wolf-Open
 Pressemitteilung des TC Forchheim (Sport Raum Nürnberg, Erlangen, Forchheim, Bamberg) Mit einem bayrisch-fränkischen Finale endete das Herrenturnier um die 12. Sport- Wolf-Open beim TC Forchheim. Ein Spiel voller Action und begeisternden Ballwechseln rundete das bis auf die Wetterkapriolen gelungene Forchheimer Turnierwochenende ab. Favorit Patrick Täubert (TC Wolfsberg-Pforzheim - DTB 36), immerhin unter den besten 800 der Welt gelistet, kam zwar mit einem Freilos und einem 6:4, 7:6 Sieg gegen Patrick Stiebinger (SpVgg Hainsacker - DTB 422) ins Viertelfinale. Dort stellte ihm jedoch Philipp Piyamongkol (TC Bamberg - DTB 195) in bester Spiellaune eine unlösbare Aufgabe und erreichte mit 6:1, 7:6 das Halbfinale. Dort traf er auf Constantin Christ (FTC Palmengarten - DTB 123). In diesem Spiel mussten die Zuschauer, die ihre fränkischen Sympathien eindeutig zeigten, nach viel versprechendem Beginn (4:1) wieder zittern, als Christ auf 5:4 wegzog und zum 6:6 ausglich bevor Piyamongkol den ersten Satz im Tiebreak für sich entscheiden konnte. Im zweiten Satz spielte Piyamongkol konzentrierter und immer eine Spur genauer als Christ, so dass er mit 7:6, 6:1 klar siegte. Das zweite Halbfinale sah den Ingolstädter Philipp Regnat (TC Großhesselohe - DTB 105) als Sieger. Regnat hatte sich mit engagiertem Spiel über Oliver Frank (TB Erlangen - DTB 241) einen 6:4, 6:1 Sieg erspielt und traf im Halbfinale auf Augenhöhe auf den an zwei gesetzten Christoph Lichtenegger (TC Rot-Blau Regensburg - DTB 87). Beide schenkten sich überhaupt nichts und Regnat konnte den ersten Satz nur knapp mit 7:5 für sich entscheiden, bevor Lichtenegger aufgeben musste. Somit hatten die Zuschauer am Sonntag die Freude, mit Piyamongkol und Regnat zwei in der fränkisch-bayrischen Tennisszene bekannte und geschätzte Spieler auf dem wegen des Wetters gewählten Hallenhartplatz in Möhrendorf auflaufen zu sehen. Die Tennisfans, die tapfer ausgehalten hatten wurden durch ein hochklassiges und schnelles Spiel mehr als entlohnt. Sowohl Piyamongkol als auch Regnat brachten im ersten Satz ihre Aufschläge durch und begeisterten durch dynamische Grundlinienduelle, agressiv schnelles Spiel und knallharte Aufschläge, die den Belag perfekt ausnutzten. Beim Stand von 6:5 konnte Piyamongkol einen Matchball nicht nutzen und musste bis zum Tiebreak warten, den er knapp für sich entschied. Der zweite Satz war nahezu komplett eine Kopie des ersten. Beide Spieler hielten das Tempo hoch und erhielten immer wieder Szenenapplaus. Besonders bemerkenswert war Piyamongkols gesprungener Überkopfvolley, der in einem unglaublichen Reflex von Regnat pariert wurde. Auch dieser Satz ging in den Tiebreak, der bis 4:4 ausgeglichen war, bevor Piyamongkol Regnat breakte und seine Aufschläge zum Turniersieg durchbrachte. Beide Spieler wurden für ihr faires und gutes Spiel mit lang anhaltendem Beifall belohnt und freuten sich über die lobenden Worte von Turnierleiter Gernot Heinzel und TC Vorstand Jürgen Langguth. siehe auch: www.tc-forchheim.com Verantwortlich: Dietrich Oberg
Linhardts siegen beim Schleifchenturnier
 Sie haben Wind und Wolken getrotzt: die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schleifchenturniers am Samstag, 18. Juni. Heidrun und Bernd Linhardt holten sich nach fast dreieinhalb Stunden den Tagessieg. Trotz der Wetterprognosen, die eher einem Apriltag glichen, fiel während der Spiele kein einziger Tropfen Regen vom Himmel. Vorsitzender Axel Tschache sah wieder einmal eine alte Vereins-Regel bestätigt: "Wenn der TC eine Veranstaltung hat, regnet es nicht." Jung und Alt hatten viel Spaß und mehr als einmal war zu hören: "Schade, dass nicht mehr mitgemacht haben." Denn wer dabei war, genoss nicht nur einen schönen Tennisnachmittag. Die fünf Damen und sieben Herren lernten dabei ihre Mitspieler auf lustige Weise besser kennen: Die Vornamen des ersten Freundes bzw. der ersten Freundin, der Name der Lieblingssendung oder der Vornamen der Mutter bzw. des Vaters spielten bei der Auslosung der nächsten Runde eine Rolle. Bei einem Gläschen Sekt auf Vereinskosten und Lachshäppchen, die Senior Herbert Fischer spendierte, wurde noch viel gelacht.
Schnelligkeit kann Leben retten: TCB schafft Defibrillator an
 Der TC Bamberg wird noch in der Sommersaison einen für Laien anwendbaren automatisierten externen Defibrillator (AED) anschaffen. Dies wurde nach der Infoveranstaltung "Notfallversorgung" im Juni festgelegt, an der 16 Tennisfreunde teilnahmen. Auslöser für die Veranstaltung war ein Notfall während der Meden-Spiele Anfang Mai, als ein Spieler der Gastmannschaft bewusstlos zusammengebrochen war. Dass der Spieler überlebt hat, ist nur dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass zufällig die Mediziner und TCB-Mitglieder Dr. Jutta Schimmelpfennig und Prof. Georg Heller vor Ort waren und sofort Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen des Notarztes eingeleitet haben. Dieser hat dann mit Hilfe eines Defibrillators die Herzmuskulatur wieder "in den richtigen Takt" gebracht. Ein AED, also ein Laien-Defibrillator, ist ein zusätzliches Glied in der Rettungskette und ersetzt nicht die bekannten Hilfsmaßnahmen. Die Rettungskette sieht folgende Schritte vor: - Sicherung der Unfallstelle/des Verletzen - Notruf (in Bamberg werden über die Rufnummer 112 zentral Notarzt/Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr alarmiert): Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Verletze? Welche Verletzungen? Warten auf Rückfragen - Lebensrettende Sofortmaßnahmen wie stabile Seitenlage, Schockbekämpfung, Blutstillung oder Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation). - Im Falle von Bewusstlosigkeit und Atemstillstand oder fehlendem Puls sofort mit der Reanimation beginnen (Vorgehensweise siehe unten). Währenddessen holt ein weiterer Helfer das AED und setzt es im Anschluss ein. Warum ist das AED notwendig? Bei Patienten, die plötzlich bewusstlos werden und bei denen keine Atmung oder Puls festgestellt werden kann, liegt in der Regel ein Kammerflimmern vor, ein unkoordiniertes Zusammenziehen der Herzmuskelfasern. Hierdurch wird verhindert, dass Blut in die Arterien gepumpt wird. Ohne Hilfsmaßnahmen würde der Patient binnen weniger Minuten sterben. Dies verhindert der Defibrillator, der die Herzmuskeln mit einem Elektroschock wieder in den richtigen Takt bringt. Uwe Dotterweich von der Firma ChiroMed aus Hirschaid erklärte den Teilnehmern der Infoveranstaltung die Funktion eines AED: Sobald der Deckel des Geräts aufgemacht wird, erläutert eine Stimme automatisch die nächsten Schritte für den Laienhelfer. Dazu gehört es, den Oberkörper freizumachen und die Kleidung zu entfernen. Dann werden zwei Elektroden nach Abbildung auf den trockenen Oberkörper aufgeklebt: Eine auf Höhe des Herzens (unterhalb linker Brust), die andere rechts oberhalb der Brust/unterhalb des Schlüsselbeins). Dann prüft das Gerät selbstständig, ob ein Elektroschock überhaupt nötig ist. Falls ja, werden die Helfer vom Gerät aufgefordert, zurücktreten. Ein Elektro-Schock wird ausgelöst, dann wird der Helfer zur zweiminütigen Reanimation aufgefordert. Danach eventuell Aufforderung zum Auslösen weiterer Schocks oder weiterer Maßnahmen wie stabile Seitenlage. Wichtig zu wissen: Eine Fehlbehandlung mit dem AED ist nicht möglich, da das Gerät nur im Falle eines Kammerflimmerns einen Schock ausgelöst. Bei einem Kreislaufkollaps durch Unterzuckerung würde das Gerät beispielsweise keinen Schock auslösen. Die Kosten eines AED liegen bei rund 1250 Euro plus Mehrwertsteuer. Bei Kauf stellt die Firma dem Verein für eine gewisse Zeit ein Ausbildungsgerät zum Üben zur Verfügung. Dies könnte während der Mannschaftstrainings erfolgen, damit sich möglichst viele Mitglieder mit der Funktionsweise vertraut machen können. Zusätzlich wird eine Notfall-Einweisung formuliert, die neben den Defibrillator gehängt wird. Wer die Anschaffung eines Laien-Defibrillators mit einer Spende unterstützen möchte: Sparkasse Bamberg, Konto 5751, Stichwort "Defibrillator", BLZ 770 500 00. Im Fall eines Notfalls 1. Notruf: 112 Was ist passiert? Wo ist es passiert? (TC Bamberg im Hain, Anfahrt über das Jahnwehr) Wie viele Verletzte? Welche Verletzungen? Warten auf Rückfragen! 2. Lebensrettende Sofortmaßnahmen z.B. stabile Seitenlage, Schockbekämpfung, Blutstillung oder Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation). Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation): 30 Mal drücken, 2 Mal beatmen o Helfer kniet in Höhe des Brustkorbs neben dem Betroffenen. Den Ballen der rechten Hand auf der Mitte des Brustkorbs platzieren (unteres Drittel des Brustbeins), den Ballen der anderen Hand auf die erste Hand aufsetzen. o Die Arme des Helfers sind gestreckt und der Brustkorb wird senkrecht von oben durch Gewichtsverlagerung des eigenen Oberkörpers 30 Mal schnell zirka 4-5 cm tief eingedrückt (Arbeitsfrequenz 100/Minute). o Dann Kopf nach hinten neigen und gleichzeitig Kinn anheben. Mit Daumen und Zeigefinger der an der Stirn liegenden Hand den weichen Teil der Nase verschließen. o Mund des Betroffenen bei weiterhin angehobenem Kinn öffnen, normal einatmen, Lippen dicht um den Mund des Betroffenen legen und Luft über einen Zeitraum von einer Sekunde gleichmäßig in den Mund des Betroffenen blasen, so dass sich der Brustkorb sichtbar hebt. Erneut einatmen, darauf achten, ob sich der Brustkorb des Betroffenen wieder senkt, dann ein zweites Mal beatmen. o Setzt die Atmung wieder ein, Stabile Seitenlage. o Setzt die Atmung nicht ein, Reanimation bis zum Eintreffen des weiteren Helfers mit dem AED bzw. des Notarztes weiterführen.
Tipps zur richtigen Lagerung in Notfällen
TCB Damen und Herren 1 auch nächstes Jahr in der Bayernliga
 Der Jubel im Vereinsheim des Tennisclubs Bamberg war am Sonntagabend groß. "Der Klassenerhalt ist jetzt für beide Teams gebongt!", freute sich der TCB-Vorsitzende Axel Tschache über die gute Nachricht, die ihn über SMS erreichte. Die Siege der beiden Top-TCB-Teams, den Damen und Herren 1 am Sonntag bzw. am Donnerstag zuvor garantierten schon jetzt den Verbleib in der Bayernliga für die kommende Saison 2012 - wodurch der TC Bamberg auch im kommenden Jahr bei den Damen und Herren die höchstklassigsten Mannschaften in Oberfranken stellen wird. Bei den Damen war die Ausgangslage klar: Gegen 1860 Fürth musste am Donnerstag ein Sieg her. Der Druck war daher groß, denn beide Teams traten in Bestbesetzung an. Glücklicherweise konnten sich die TC-Damen nach den Einzeln bereits überraschend klar mit 5:1 in Führung bringen. (Lediglich Julia Angermann hatte im Matchtiebreak verloren.) Die Fürtherinnen verzichteten völlig frustriert auf die ausstehenden Doppel, sodass am Ende ein 7:2-Erfolg im Buch stand. Mit dieser Ausgangslage war klar, dass am darauf folgenden Sonntag ein Sieg aus zwei Spielen zum Klassenerhalt genügen würde - relativ entspannte Voraussetzung für die Begegnung mit dem TSV Altenfurt. Doch warum Kleckern, wenn man Klotzen kann? Alena Luef, Jitka Schmitt, Alexandra Schunk, Caroline Luther und auch Julia Angermann gewannen ihre Einzel souverän und deutlich - die Niederlage von Kim Vogt war somit nicht von Bedeutung. Da auch alle drei Doppel gewonnen wurden, stand es am Ende erfreuliche 8:1. Somit hat die letzte Partie am 26.06.2011 beim TC Postkeller Weiden nur noch statistischen Wert für die TCB-Ladies. Auch die Herren konnten an ihre Erfolge der letzten Wochenenden nahtlos anknüpfen. Am Donnerstag wurde der TC Schönbusch Aschaffenburg mit knallharten 9:0 nach Hause geschickt und am Sonntag gelang gegen den TC Weiß-Blau Würzburg der 5. Saisonsieg. Mannschaftsführer Andi Tattermusch musste dort zwar gegen den stark aufspielenden Pablo Figueira seine erste Saisonniederlage einstecken und auch Alex Tisch verlor sein Einzel, doch der Rest des Teams spielte und kämpfte eindrucksvoll. Am schnellsten war Moritz Starke, der sein bestes Saisonmatch absolvierte und Johannes Markel beim 6:1, 6:0 nicht den Hauch einer Chance ließ. Auch Philipp Piyamongkol überzeugte an Position zwei gegen Dimitar Grabulowski und gewann 6:3, 6:4. Marathonmatches mussten Max Hofmann und Simon Spano bestreiten. Spano drehte nach verlorenem ersten Satz in einem Kraftakt das Match gegen Christopher Enser-Bönisch und gewann zum Abschluss des Matches nach einem 17 zu 2-Lauf letztendlich mit 4:6, 7:6 und 10:1. Max Hofmann musste gegen Rene Rügamer fast drei Stunden rennen und kämpfen, ehe er endlich seinen elften Matchball verdient zum 7:6, 6:7 und 10:5 verwandelte. Dies bescherte dem Team eine 4:2-Führung. Nach dem Rene Rügamer (mit seinem Teamkollegen Grabuloski) im Einser-Doppel gegen Tattermusch/Tisch mit Krämpfen aufgeben musste, war die Partie allerdings früh entschieden. Die Niederlage von Piyamongkol/Starke fiel daher nicht weiter ins Gewicht. Erfreulich der erste Doppelsieg des Duos Hofmann/Spano, das den letzten Punkt in der Halle zum 6:3 holen konnte. Das TCB-Herren-Team ist damit sicherer Tabellenzweiter und tritt am 26.06.2011 um 10 Uhr zum letzten Saisonspiel zu Hause gegen Altenfurt an. Der erste Platz wäre aber nur bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Spitzenreiter Hainsacker bei Schlusslicht Cham noch möglich. Mannschaftsführer Tattermusch bleibt hier auf dem Boden: "Hainsacker wird sicher gewinnen. Aber wir wollen mit einem Heimsieg unsere überragende Saison krönen." Da Altenfurt noch gegen den Abstieg kämpfen muss, kann man erwarten, dass dort sicher die gesetzten drei Ausländer antreten werden. Von daher können die Zuschauer ein hochklassiges und spannendes Spiel im Hain erwarten!
TCB-Herren 1 auch auswärts ein voller Erfolg
 Der TC Bamberg bleibt in der Bayernliga auch weiterhin auf Erfolgskurs: Die 1. Herren haben ihr viertes Saisonspiel beim TC Rot-Weiß Cham mit 7:2 gewonnen. Am gestrigen Sonntag zeigten die Domstädter, dass sie auch auswärts siegen können. Cham war in Bestbesetzung angetreten und setzte auf den ersten drei Positionen drei Tschechen ein. Andreas Tattermusch hatte es mit Jakub Praibis zu tun. Praibis, letztes Jahr die Nr. 720 der Weltrangliste, konnte dem soliden Spiel des Bambergers nicht wirklich Paroli bieten. So hieß es am Ende 6:2, 6:3 für Tattermusch, der damit weiterhin ungeschlagen bleibt. An zwei gewann Philipp Piyamongkol erwartungsgemäß gegen Radovan Kuchynka. Der Tscheche, der jahrelang tolle Erfolge mit Cham feiern konnte und gerade bei Heimspielen schwer zu besiegen ist, versuchte alles, doch Piyamongkol spielte zu druckvoll und konsequent. 6:2, 6:4 war das Endergebnis. Martin Kamenik sorgte an Position drei für den einzigen Chamer Einzelpunkt und dafür, dass Max Hofmann auch gestern seinen derzeitigen "Einzelfluch" nicht vertreiben konnte. Allerdings war Kamenik, letzte Saison noch die Nummer eins, auch einfach zu stark - obwohl unter dem Strich das Ergebnis von 6:2 und 6:0 in Bezug auf Hofmanns engagiertes Spiel etwas zu hoch ausfiel. Kurzen Prozess machte Moritz Starke mit Sascha Bilek. Nach 35 Minuten gab Bilek entnervt beim Stande von 6:0 und 4:0 für Starke auf. Auch bei Alex Tisch sah es nach einer klaren Angelegenheit aus: 6:0 und 3:2 führte er gegen Sebastian Drexler. Der junge Chamer hielt im zweiten Satz aber gut dagegen und kämpfte sich zum 5:5, ehe Tisch seine Routine ausspielte und nervenstark zum 7:5 vollendete. Seinen zweiten Einzelsieg feierte Simon Spano gegen Marco di Giorgi. Die Partie gewann vor allem im zweiten Satz an Spannung. Spano setzte sich nach fast zwei Stunden mit 6:3 und 7:6 durch. Die Doppel spielten die TC-Cracks wie gegen Amberg. Tattermusch/Tisch im Einser zeigten gegen Praibis/Kuchynka eine Klasseleistung und siegten im Schnelldurchgang 6:0, 6:3. Starke/Piyamongkol mussten nicht antreten, da Bilek auch für`s Doppel absagen musste. Im 3. Doppel wurde es dagegen eng. Kamenik/di Giorgi verloren den ersten Satz gegen Hofmann/Spano mit 6:4. Im zweiten kämpften sich die Chamer aber zurück ins Match und drehten mit 6:2 die Partie. Dies hielten sie auch im Matchtiebreak durch. 10:7 hieß es am Ende für die Chamer Kombination. Am kommenden Donnerstag spielt das TCB-Team zum vorletzten Mal im Hain. Ab 10 Uhr ist Schönbusch Aschaffenburg zu Gast. Aschaffenburg belegt mit 4:4 Punkten Platz fünf der Ligatabelle. Der TCB ist mit 6:2 Punkten momentan Tabellendritter. Mannschaftsführer Andi Tattermusch gibt sich kämpferisch: "Wir wollen gegen Aschaffenburg zu Hause ungeschlagen bleiben und mit einem Sieg den Klassenerhalt endgültig klar machen." Gleichzeitig spielen auch die 1. TCB-Damen gegen den TV 1860 Fürth. Nachdem die Damen am Sonntag nach dem Ligarückzug von NHTC Nürnberg ohne Spiel mit 9-0 gewannen, gilt es nun gegen Fürth den Klassenerhalt zu sichern. Beide Teams liegen in der Tabelle gleichauf und Fürth konnte zuletzt mit einem Sieg beim Tabellenführer 1. FC Nürnberg überraschen.
Damen 1: Immer für eine Überraschung gut
 Unverhofft kommt oft: Die TCB Damen haben am Sonntag einen überraschenden 5-4 Sieg gelandet. Gegen Aufstiegsmitfavorit Versbach legten sie auf der Tennisanlage im Hain einen wahren Krimi hin - die TCB-Ladies hatten am Ende einfach die besseren Nerven und gewannen ihr erstes Saison-Heimspiel nach der letztwöchigen Niederlage gegen Nürnberg. Für die Einzelpunkte sorgten die Routiniers im Team; Alexandra Schunk an Position 4 und Caroline Luther an 5 - in der Vorwoche noch glücklos - präsentierten sich in guter Verfassung und gewannen beide souverän und ungefährdet. Schunk gewann gegen die Versbacherin Laura Klingert glatt mit 6-1, 6-1 und Luther gegen Maren Eckert mit 6-3, 6-3. Mannschaftsführerin Jitka Schmitt blieb durch eine eiserne Energieleistung gegen Ines Kertesz (6-1,7-5) abermals ungeschlagen und fuhr den dritten Einzelpunkt ein. Dagegen konnten sich die TCB-Neuzugänge Alena Luef (gegen Botusharova Borislava 3-6, 3-6) und Kim Vogt (gegen Isabell Klingert 5-7, 2-6) nicht durchsetzen. Julia Angermann an Position 6 merkte man ihren Abiturstress an; sie konnte leider nicht an ihre Leistung der vergangenen Woche anknüpfen und verlor gegen die erfahrene Jessica Schneider mit 6-1, 6-3. Wie schon ihre männlichen Pendants, machten es die 1. Damen am Ende superspannend für ihre Fans: auch hier musste die Entscheidung in den Doppeln fallen. Hier bewährte sich die clevere Aufstellung der TCB-Damen: Das erste Doppel gegen die Nr. 1 und 2 der Versbacher ging erwartungsgemäß verloren, doch Vogt/Schunk im Zweier gewannen klar gegen Klingert/Klingert mit 6-2, 6-1. So lag es wieder einmal in der Hand von Jitka Schmitt und Caroline Luther, das Ruder herumzureißen. Sie hatten es im 3. Doppel mit Schneider/Eckert zu tun. Nach nervösem Beginn im 1. Satz (2-5) schienen sie die richtige Taktik gefunden zu haben (7-5, 1-0), konnten aber ihr Spiel nicht durchbringen (4-6 im 2. Satz). So stand auch hier mit dem Match-Tiebreak die Entscheidung über Heimsieg oder die zweite Pleite Spitz auf Knopf. Schmitt/Luther zeigten - mit der Erfahrung aus vielen Saisons - eiserne Nerven und gewannen den Krimi mit 10-8. Über Dinge, die man nicht erwartet, freut man sich doppelt - Jitka Schmitt zog nach dem Spiel ein euphorisches Fazit: "Alex und Caro zeigten die richtigen Reaktionen auf ihre Niederlagen in der vergangener Woche. In der Doppelaufstellung haben wir gut gepokert und am Ende alles gewonnen. Nächsten Sonntag geht es weiter gegen den Tabellenführer TB Erlangen, zeitgleich spielen auch die 1. Herren auf der Anlage. Hier setzen wir wieder auf die Unterstützung unserer Fans, die uns auch in diesen Spielen getragen haben; denn Erlangen ist an jeder Position sehr stark besetzt und verfügt auch über sehr gute Doppel. Der heutige Sieg bring uns unserem Ziel Klassenerhalt aber ein großes Stück näher - und auch für das Selbstbewusstsein war es ein großer Schritt in die richtige Richtung."
Herren 1: am 2. Spieltag der Liga allen Grund zum Jubeln
 Für einen kurzen Moment am vergangenen Sonntag hätten sogar die üblichen Techno-Ghettoblaster auf der Festwiese im Hain keine Chance gehabt: Ohrenbetäubender Jubel brandete vor dem TCB-Vereinsheim auf, als im letzten Spiel, dem Einser-Doppel, Andi Tattermusch und Alex Tisch ihre Gegner vom TC Amberg am Schanzl II letztendlich in die Knie gezwungen hatten. Erleichtert tippte der TCB-Vorsitzende Axel Tschache anschließend das Endergebnis 5:4 in den Computer: "So einen Nervenkrieg halt ich nicht jedes Mal aus!" Spannend hatten es die TCB-Mannen wirklich gemacht. Amberg, das mit den Bundesligaspielern Armin Sandbichler und Andreas Leipert sowie den jungen Nachwuchskräften Michael Bogner, Sebastian Wagner und Albert Wagner angetreten war, hatte sein erstes Spiel gegen Cham 8:1 gewonnen und legte dementsprechend selbstbewusst los. Andreas Leipert besiegte an Position 2 den sonst so sicheren Philip Piamongkol 6:2, 6:4. Leipert spielte fast fehlerlos und wusste auf das schnelle Spiel des Bambergers fast immer eine Antwort. Auch Simon Spano zog gegen Sebastian Wagner den kürzeren. Nach gutem Beginn für Spano wendete Wagner das Blatt und siegte dank seines starken Aufschlags und seiner druckvollen Vorhand letzlich verdient nach großem Kampf mit 10:6 im Match-Tiebreak. Zum Glück war aber wieder einmal Verlass auf Moritz Starke. Das TCB-Urgestein bot kämpferisch und als auch spielerisch eine reife Leistung und zeigte dem jungen Michael Bogner, dass es trotz der momentanen 2:0-Führung ein richtig schweres Spiel für die Amberger werden würde. Somit war man für die zweite Runde wieder im Spiel und voller Hoffnung. An Position 5 zeigte Alex Tisch, dass seine letztwöchige Niederlage im Hainsacker wohl ein Ausrutscher war. Mit 6:3, 6:1 ließ er seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance und glich zu 2:2 aus. Im Spitzeneinzel musste Andreas Tattermusch gegen den Österreicher Sanbichler Schwerstarbeit verrichten und lag im ersten Satz gar mit 5:6 zurück. Doch Tattermusch riss sich zusammen - er drehte in einem phantastischen Fight den Satz und konnte im zweiten noch zulegen. So hieß es am Ende 7:6, 6:3. Max Hofmann war wieder der letzter Einzelspieler und bot gegen den Deutschen Jugendmeister Albert Wagner eine starke Partie. Doch wie zuletzt konnte er sich leider nicht mit einem Sieg belohnen und verlor unglücklich nach 6:3-Führung im Match-Tiebreak mit 6:10. Somit hieß es nach den Einzeln 3:3. Zwar verloren Spano/Hofmann 5:7, 3:6. Doch Starke/Piamongkol im Zweier waren für ihre jungen Gegner erwartungsgemäß eine Nummer zu groß (6:1, 6:2). Somit musste das Einserdoppel mit den beiden "Oldies" Tattermusch/Tisch gegen Sandbichler/Leipert die Entscheidung bringen. Auch hier mussten die TCBler den langen Weg gehen und der Match-Tiebreak entscheiden. Hier zeigte sich klar der Heimvorteil: Unter den anfeuernden Rufen der Fans und des gesamten Teams zeigten die beiden Bamberger in den entscheidenden Punkten mehr Mut und Entschlossenheit und verwandelten ihren ersten Matchball zum umjubelten 7:5, 3:6, 10:4 und somit zum 5:4 Gesamtsieg. Spielercoach Andi Tattermusch schwebte trotz des harten Matchs vom Platz: "Ich bin heute superstolz auf die ganze Truppe. Wir haben uns mit diesem wichtigen 5:4-Sieg selbst belohnt. Vor allem Moritz Starkes Sieg zum 1:2 hat uns zurück in die Partie gebracht. Wenn wir nächsten Sonntag gegen Nürnberg an diese Leistung anknüpfen können, haben wir gegen die starken Nürnberger eine realistische Chance. Ich hoffe, dass auch die Stimmung auf der Anlage wieder so gigantisch wie heute sein wird."
TCB-Damen 1: Unglücklichen Saisonstart erwischt
 Für die Spitzenteams des TC Bamberg zeigt sich der Saisonstart ziemlich holperig: Nach den 1. Herren haben nun auch die 1. Damen ihr erstes Bayernliga-Spiel verloren. Auch wenn ein Sieg gegen den starken Regionalliga-Absteiger 1. FC Nürnberg allenfalls von unverbesserlichen TCB-Optimisten hätte erwartet werden können, sorgte das definitiv zu hohe Endergebnis von 2-7 doch für sehr lange Gesichter. Mit den beiden Neuzugängen Alena Luef und Kim Vogt starteten die TC-Damen in die Einzel. Hier sorgte Mannschaftsführerin Jitka Schmitt durch ein knackiges 6-1, 6-1 gegen Carolin Habich für die 1-0 Führung - es sollte leider das einzige Mal an diesem Tag bleiben, dass der TCB vorne lag. Unter dem Strich zeigten sich sonst nur noch Alena Luef (die im Spitzeneinzel gutes Tennis zeigte, aber sich letztlich der überragenden Lucie Soumarova geschlagen geben mußte) und Julia Angermann im Einzel auf Augenhöhe mit Ihren Gegnerinnen. Angermann gewann den ersten Satz mit 6-4, konnte diesen Vorsprung aber nicht halten und verlor schließlich nach großem Kampf mit 8-10 im Match-Tie-Break. Kim Vogt an Position drei hatte es in Ihrem ersten TCB-Einzel mit der erfahrenen Natalie Gumbrecht zu tun. Gumbrecht spielte fehlerfrei und sicher, weshalb Vogt ihr druckvolles, schnelles Spiel nicht durchbringen konnte. Am Ende hieß es recht deutlich 6-2, 6-2 für die Nürnbergerin. Auch an Position vier und fünf hatte man sich eigentlich Chancen ausgerechnet. Doch sowohl Alexandra Schunk als auch Caroline Luther erwischten nicht ihren besten Tag. Schunk verlor gegen Stefanie Zinkl glatt mit 2-6 und 1-6 und auch Luther mußte die Überlegenheit von Dagmar Dudlakovy mit 6-3 und 6-3 anerkennen. Deprimierende Aussichten für die Doppel: diese hatten damit für den Gesamtsieg keine Bedeutung mehr. Hier konnte nur die Paarung Luef/Schmitt überzeugen und siegte im "Einser-Doppel" mit 6-2, 7-5. Die geballte Aufmerksamkeit der Fans und des Vereins richtet sich nun auf die kommenden Wochenenden: Die nächsten beiden Spiele der Damen finden nun an den kommenden beiden Sonntagen jeweils ab 10 Uhr im Hain statt. Zeitgleich spielen auch die 1. Herren. Sowohl gegen Versbach am 15.05. als auch am 22.05. gegen den TB Erlangen erwarten die TCB-Damen zwei starke und motivierte Teams, die ihre ersten Saisonspiele siegreich hinter sich gebracht haben. Mannschaftsführerin Jitka Schmitt blickt dennoch voller Hoffnung nach vorn: "Ich gehe fest davon aus, das wir die Fehler von heute abstellen können und uns durch unseren Teamgeist in den nächsten beiden Heimspielen den Sieg erarbeiten können." Und fügt mit einem Lächeln hinzu: "Was uns in Schwung hält, sind Schwierigkeiten!"
Herren 1: Knapp an der Überraschung vorbei geschrammt
 Die Stimmung am Sonntag im TCB-Teambus von Nürnberg nach Bamberg war gedrückt, der Frust zu merken. Tröstlich nur eines: die 1. Herrenmannschaft des Bamberger Traditionsclubs hatte eine gute Leistung gezeigt, ein Sieg wäre gegen den Aufstiegsfavoriten SpVgg Hainsacker dennoch eine Überraschung gewesen. So kehrte das TCB-Team von ihrem ersten Saisonspiel in der Bayernligasaison 2011 leider ohne Punkte in den Hain zurück - letztendlich hatte man das erste Spiel beim SpVgg Hainsacker 4:5 verloren. Die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber führten nach der ersten Runde mit 2:1 und nach den Einzeln mit 4:2. Vor allem auf den hinteren Positionen zeigte sich die klare Dominanz der Hausherren. Für das 1:0 sorgte Tobias Scheil. Er besiegte den an Position sechs gesetzten TCB-Spieler Simon Spano ungefährdet mit 6:1, 6:4. Spano hatte keinen guten Tag: er machte zu viele Fehler und sein Spiel schien fahrig. Im 2. Satz dann ein Hoffnungsschimmer: er hielt bis zum 4:5 gut mit, ehe er durch zwei unnötige Fehler das Break zum 4:6 hinnehmen musste. Etwas besser erging es Moritz Starke an Position 4. Gegen den Österreicher Patrick Gamauf stand es jeweils 3:3, doch auch hier zeigte sich Gamauf in den entscheidenden Momenten sicherer und gewann verdient in einem anspruchsvollen Spiel mit 6:3 / 6:4. Für Jubel auf TCB-Seite sorgte Philip Pyiamongkol an Position 2. Die 185 der deutschen Rangliste erwischte zwar einen "klassischen" Fehlstart (0:3, 4:6), steigerte sich aber dann von Minute zu Minute und besiegte schließlich Simon David am Ende sicher mit 4:6, 6:4 und 10:4. So war für die zweite Einzelrunde noch alles möglich. Allerdings musste Alex Tisch, sicherer TCB-Punktesammler der letzten Jahre, an Position 5 die Überlegenheit von Markus Kanellos anerkennen und verlor gegen den früheren Profi klar mit 1:6, 4:6. Somit hingen alle Hoffnungen der Bamberger an Andi Tattermusch und Max Hofmann. Tattermusch (Pos. 1) zeigte im Spitzeneinzel gegen Dimitrios Kleftakos eine blitzsaubere Leistung. Der 31jährige fertigte den 10 Jahre jüngeren Gegner in etwas mehr als einer Stunde mit 6:2 und 6:2 ab und erhöhte den Druck auf die Gastgeber. Im letzten Einzel zwischen Alexander Geibel und Max Hofmann mußte der Matchtiebreak die Entscheidung bringen. Hier führte Hofmann bereits mit 5:2 und die Sensation schien schon zum Greifen nahe. Doch nur wenige Augenblicke später verwandelte Geibel seinen ersten Matchball zum letztendlich verdienten 6:3, 4:6,10:6. Somit war klar, dass nur noch ein kleines Wunder den Ausgang noch hätte ändern können. In den Doppeln 1 und 2 trugen Tattermusch/Hofmann und Piyamongkol/Tisch ihren Teil dazu bei und siegten jeweils verdient. Doch das dritte Doppel der SpVgg mit Kanellos/Simon erwies sich für Spano/Starke als Nummer zu groß (6:1, 6:4). Mannschaftsführer und Coach Tattermusch zeigte sich dennoch nicht unzufrieden: "Gegen den Ligafavoriten zu siegen, wäre der Wahnsinn gewesen - und wir waren um Haares Breite dran. Wichtig sind nun die nächsten beiden Heimspiele in denen wir punkten müssen. Hier erwarte ich mir vor allem auf den hinteren Positionen Einzelpunkte und in den entscheidenden Momenten mehr Mut und Entschlossenheit.Dann werden wir auch wie im Vorjahr die nötigen Siege zum Klassenerhalt schaffen."
Bericht Damen 60: "Nach München und an den Tegernsee"
 Die Damen 60 des Tennis-Clubs Bamberg (TCB) spielen in der neuen Saison in der höchsten Liga ihrer Altersklasse: der Regionalliga Süd-Ost. Saisonauftakt ist am Mittwoch, 11. Mai, um 11 Uhr auf der Anlage im Hain gegen den TV Stockdorf. Einziger Nachteil des Erfolgs: die langen Fahrten nach München undTegernsee. Die Gegner heißen TC Thalkirchen München, TC Unterhaching, TV Stockdorf, TC Tegernsee Tal und TC Puchheim. "Hoffentlich werden die Reisen mit Siegen belohnt", wünscht sich Mannschaftsführerin Elfriede Brückner. Zu ihrem erfolgreichen Team gehören noch Ingrid Förtsch, Lydia Baumüller, Ilse de Parade und Annerose Ackermann. Die Damen 60 sind 2011 die höchstklassig spielende Mannschaft in Bamberg und Umgebung. Eine stolze Leistung, denn die zwei Ältesten im Team werden heuer 69 bzw. 70 Jahre alt. Oberfrankenweit schlagen nur zwei Mannschaften des TC Hof (Damen 40 und Herren 50) und ein Team des TC Grün-Weiß Bayreuth (Herren 70) ebenfalls in der Regionalliga Süd-Ost auf. Neuland hatte das Team bereits im vergangenen Jahr betreten. Um den erfolgreichen Damen adäquate Spielpartnerinnen zu bieten, hatten sich TCB-Seniorensportwartin Andrea Mayer und Elfriede Brückner beim Bayerischen Tennis-Verband dafür eingesetzt, in Nordbayern eine Bayernliga einzurichten. "Auf Anhieb holten wir uns dann 2010 den Gruppensieg und wurden Nordbayerischer Meister", sagt Elfriede Brückner nicht ohne Stolz. Eigentlich hatte sich der TC Noris WB Nürnberg vorgenommen, diesen Titel zu holen. Doch die souverän aufschlagenden 60er-Damen des TCB machten den Nürnbergern einen Strich durch die Rechnung, erinnert sich Elfriede Brückner: "Wir haben gegen den TC Noris glatt mit 6:0 gewonnen." Die weiteren Ergebnisse: 6:0 gegen den TC Rot-Weiß Kulmbach wegen Aufgabe, 5:1 gegen Baur SV Burgkunstadt und auch die Bischberger hatten keine Chance und wurden klar mit 6:0 geschlagen. "So leicht hatten wir uns unsere erste Bayernliga-Saison nicht vorgestellt", denkt die Mannschaftsführerin zurück. Als Neuling in der Regionalliga haben die Spielerinnen im Vorfeld keine großen Erwartungen. "Wir lassen das alles auf uns zukommen und geben in jedem Spiel unser Bestes. Das reicht hoffentlich für den Klassenerhalt", wünscht sich Elfriede Brückner. Wie bei allen Spielen des TCB heißt es auch bei den höherklassigen Wettkämpfen "Eintritt frei". Nach dem Saisonstart am Mittwoch, 11. Mai, um 11 Uhr gegen Stockdorf, findet das zweite Heimspiel am Mittwoch, 8. Juni, 11 Uhr, gegen den TC Unterhaching statt. (Artikel von Andrea Grodel, erschienen im Fränkischen Tag vom 3. Mai / Sport S. 28)
3. TTC 2011: Erfolg für TCB-Jugendspieler Simon Kollmer
 Am letzten Wochenende war die Tennisanlage des TC Bamberg im Hain fest in jugendlicher Hand: Von Freitag bis Sonntag waren über 80 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland angetreten, um beim "3. Tennisschule-Tattermusch-Cup" wertvolle Punkte für die deutsche und bayerische Jugendrangliste zu gewinnen gab. Dementsprechend qualitätvoll war das Tennis, das Nachwuchsspielerinnen und -spieler den zahlreichen Zuschauern bei idealen Wetterbedingungen boten. In insgesamt vier Altersklassen wurden die Siegerinnen und Sieger ermittelt. Aus Sicht des veranstaltenden TC Bamberg war der Turniersieg von Simon Kollmer in der U12 männlich der Höhepunkt des Turniers. Der an Platz zwei gesetzte Bamberger mußte sowohl im Halbfinale, als auch im Finale über drei Sätze gehen und konnte sich schließlich aufgrund seines großen Kampfgeistes verdient durchsetzen. Zweiter wurde Jonathan Suppelt vom TC Trebgast. Die U12 weiblich gewann Antonia Schmid vom TC Kasendorf. Ida Kastura vom TC Bamberg gewann die Nebenrunde. In der U14 männlich erreichte Julian Beil vom TC Bamberg das Halbfinale. Sieger wurde hier Marius Ruh vom TB Erlangen durch ein 6:3 und 6:2 im Finale gegen David Simon vom TC Kronach. In der Altersklasse U10 gewann im Finale Steven Stasiuk (MTV Bamberg) gegen Nobel Voskanjan (ebenfalls MTV). Felix Schmid vom TC Bamberg konnte die Nebenrunde für sich entscheiden. In der U16 männlich überzeugte Luis Erlenbusch vom TSG Bruchsal. Der erst 13jährige verlor keinen einzigen Satz und zeigte hervorragendes Tennis. Die U14 und U16-Konkurrenzen der Mädchen wurden wie im letzten Jahr von Joyce Behnke und Bettina Rothfuß dominiert, die ihre Titel vom Vorjahr verteidigen konnten. Jellina Thies vom TC Bamberg gelang der Sieg in der U16-Nebenrunde. Turnierveranstalter und Namensgeber Andreas Tattermusch zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden: "Wir haben drei Tage schönes und gutes Jugendtennis gesehen. Höhepunkt war für unseren Verein und unsere Tennisschule sicherlich der Erfolg von Simon Kollmer, für den es mich sehr gefreut hat." Der gute Zuspruch der Teilnehmer und das positive Feedback der Spielerinnen und Spieler mache eines sicher, betonte Tattermusch: "Wir werden den TTCup auch im nächsten Jahr wieder durchführen und freuen uns, beim TC Bamberg ein solches Turnier zu haben." FOTO: Die Sieger der U12m-Runde mit Tennistrainer Andreas Tattermusch: Simon Kollmer (1. Platz, rechts im Bild) und Jonathan Suppelt vom TC Trebgast (2. Platz). ©Foto: TCB
TCB-Jahreshauptversammlung: Rückblick und Ausblick positiv
 Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Tennis-Clubs Bamberg konnte der Vorstand die Mitglieder nicht nur erstmalig im frisch renovierten Vereinsheim begrüßen, sondern hatte über diese nicht ganz freiwillige Instandsetzung auch die ein oder andere abenteuerliche Episode zu berichten. Ausgangspunkt für die Verschönerung war ein Schwelbrand im letzten Sommer, der einen Teil der Holzdecke sowie der Elektrik zerstört hatte. Nun aber sind die notwendigen Arbeiten abgeschlossen und der Verein kann in eine viel versprechende Saison blicken. Ebenfalls neu am Vereinsheim ist die Gastronomie - hier wird in Zukunft die erfahrene Vereinswirtin Monika Cerna die Gäste bewirten. Vom sportlichen Aspekt habe man beachtliche Erfolge erzielt und die Position des TCB als Bambergs führender Tennisverein stärken können, berichtete Sportvorstand Dieter Schramm. Den ersten Damen- und Herrenmannschaften sei es gelungen, sich in der Bayernliga zu halten, die 2. Damen und Herren seien jeweils aufgestiegen. Dass das intensiv betriebene Jugendförderkonzept und die Qualität der Trainer des TCB voll eingeschlagen haben, bewiesen nicht nur die Erfolge bei Jugendranglistenturnier, Clubmeisterschaften, Generationenturnier und Leistungsklassenturnieren. Erfreulicherweise haben sich auch mehrere viel versprechende Jugendspieler herausgebildet - wie beispielsweise der 11jährige Patrick Schmitt, der erst kürzlich ein Ranglistenturnier U14 gewinnen konnte. Ein großes Highlight der letzten Saison waren auch die Bayerischen Jugendmeisterschaften, die gemeinsam mit dem MTV veranstaltet wurden. Im Hinblick auf die Mitgliederzahlen sei eine "gesunde Konsolidierung" gelungen. Sehr positiv sei, dass viele junge Neumitglieder gewonnen werden konnten - der Altersdurchschnitt im TCB sei daher noch einmal gesunken. "Tennis beweist sich bei uns deutlich als idealer Familiensport", betonte Vorstand Tschache - was sich auch darin zeige, dass mehrere ganze Familien eingetreten seien. Man werde in der neuen Saison auf diese veränderte Klientel verstärkt reagieren und durch viele Veranstaltungen den TCB noch attraktiver für junge Familien machen. Die anstehenden Neuwahlen gingen schnell über die Bühne, denn der alte ist auch der neue Vorstand. Axel Tschache als Vorsitzender, Peter Fleder als Finanz- und Dieter Schramm als Sportvorstand führen den Verein auch in den kommenden zwei Jahren. Ihnen zur Seite stehen in bewährter Manier Jitka Schmitt als Jugendsportwart, Andi Mayr als Seniorensportwart, Bärbel Tschache als Vergnügungswart sowie Conny Daig-Kastura und Andrea Grodel als Pressewarte. Vorsitzender Axel Tschache ehrte zahlreiche Mitglieder für 30 Jahre (Christian Ackermann, Ulrike Beckstein, Dr. Monika Holland, Thomas Keiling, Bernd und Heidrun Linhart, Josef Pickel, Wolfgang Schauer, Gisela Schröppel, Hans und Karla Schumm, Ralf Stephan, Dr. Werner Voigt), 40 Jahre (Dr. Jörg Hubert, Traudl Koch, Xaver und Inge Mally, Hans Sick), 50 Jahre (Dr. Karin Dengler-Schreiber) und sogar 65 Jahre Mitgliedschaft (Wolfgang Behr, Klaus Düll, Herbert Fischer).
Souveräner Turniersieg für Patrick Schmitt in Hambach
 Patrick Schmitt, eines der vielversprechendsten Nachwuchs-Talente des TC Bamberg, hat am vergangenen Wochenende das Jugendranglistenturniern in Hambach gewonnen. Der Elfjährige, der zu den besten Tennisspielern seines Jahrgangs in Bayern gehört, nahm in der Altersklasse U14 teil und gewann als jüngster Teilnehmer den Titel. Zuerst war Schmitt mit Alex Wolfgramm aus Mainburg konfrontiert. Diesen konnte er jedoch souverän mit 6-1, 6-3 besiegen. Im Anschluss stand ihm Benjamin Flammersberger gegenüber, der den sicher aufspielenden Patrick Schmitt jedoch nichts entgegensetzen konnte. Der TCB-Youngster gewann schließlich auch dieses Spiel mit 6-0 und 6-2. Im Finale traf er auf einen weiteren Bamberger, Darko Bojanovic vom MTV Bamberg. Gegen den zwei Jahre älteren MTVler entwickelte sich ein spannendes Finale, das Patrick Schmitt letztendlich mit 7-5 und 6-3 für sich entscheiden konnte. Ein völlig verdienter Turniersieg für das TCB-Nachwuchstalent.
Oberfränkischer Doppeltitel für Julian Beil und Marcel Strickroth
 Der 13jährige Julian Beil vom TC Bamberg und der 14jährige Marcel Strickroth vom TC Hirschaid gewannen am vergangenen Wochenende mit vereinten Kräften den oberfränkischen Meistertitel im Doppel in der Kategorie U18. Ungeschlagen und ohne einen Satz zu verlieren, spielten sie sich ins Finale. Dort trafen sie auf die Bayreuther Paarung Phillip Amm und Patrick Hofmann. Es entwickelte sich ein hochklassiges Match, in dem die beiden älteren Bayreuther zunächst den ersten Satz mit 6-4 gewannen. Der zweite Satz mußte im Tie-Break entschieden werden. Hier zeigten Julian und Marcel starke Nerven und konnten zwei Matchbälle ihrer Gegner abwehren. Anschließend verwandelten sie ihren ersten Satzball zum 8-6 im Tie-Break. Im entscheidenden Match-Tiebreak war dann der Widerstand der Gegner gebrochen, so dass sich Beil/Strickroth mit 10-3 durchsetzten und verdient Ihren ersten Meistertitel feiern konnten.
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